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Geschenke basteln - Kreativ Arbeiten mit Emaille


Kreativ Arbeiten mit Emaille

Wer schon mal mit Emaille gearbeitet hat, weiß, was für schöne Effekte man erreichen kann. Die Technik, die wir Ihnen hier vorstellen, geht noch einfacher und macht viel Spaß. Sehr verschiedenartig sind die Schmuckstücke, die Sie anfertigen können. Hier sehen Sie einen hübschen Halsschmuck, der auch aus einzelnen Gliedern besteht.

 

Diese emaillierten Bastelarbeiten sind nicht ganz einfach für Laien. Aber wir erklären Ihnen hier zu den einzelnen Fotos den genauen Arbeitsablauf

Zu den Fotos 1-5

Material

EFCOLOR Brennofen (oder Backofen, 180 Grad), Esbit Brennsteine, EFCOLOR Farbpulvertöpfe oder Farbfläschchen mit Sieb im Set, Kupfer- oder Messingblech oder fertig ausgestanzte Formen, Schere oder Laubsäge, Sandpapier, Bleistifte, Pinsel.

Die Fotos 1-5 zeigen die Grundbegriffe der Arbeitsmethode. Eine von Ihnen gewählte Form, wir haben hier ein Oval genommen, auf Messingblech zeichnen und mit einer alten Schere ausschneiden (es gibt auch viele ausgestanzte Formen zu kaufen). Die Kanten mit Schleifpapier glatt schleifen und mit einem Spülmittel Fett von der Oberfläche lösen. Durch Mischen der Farbpulver die gewünschte Farbe herstellen und mit einem kleinen Sieb (ungemischt direkt aus der Streudose) auf die Oberfläche streuen. Das Oval auf einem Stück Alufolie auf den Ofen legen und bei ca. 150-180 Grad brennen. 1/4 Stück Esbit entwickelt ca. 150 Grad Wärme. Das fertig gebrannte Teil kann geschliffen werden, damit es eine stumpfe Oberfläche bekommt.

Zu Foto 6

Material

wie oben, zusätzlich Lavendelöl.

Hier sehen Sie eine bereits fertige Form. Auf die mit Kompaktpulver vorgebrannte Fläche wird das Motiv aufgemalt. Das Pulver wird mit Malmittel (Lavendelöl) verrührt, es verhält sich dann wie flüssige Farbe. Nach dem Farbauftrag muss die Oberfläche 2-3 Stunden trocknen, danach brennen. Sie können sie aber stattdessen auch mehrere Tage trocknen lassen.

Kreativ - Emaille Kreativ - Emaille

Hier zeigen wir Ihnen das für die Bastelei notwendige Material und Werkzeug.

Aus Messingblech wird mit einer Schere ein Oval in gewünschter Größe ausgeschnitten.

Kreativ - Emaille Kreativ - Emaille

Aus kleinen Streudosen wird das Farbpulver direkt auf das Messingblech aufgestreut.

Nun werden auf dem Brennofen die bestreuten Teile gebrannt. Alufolie zwischenlegen.

Kreativ - Emaille Kreativ - Emaille

Um eine matte Oberfläche zu erhalten, wird das Blech nach dem Brennen mit Sandpapier geschliffen.

Man kann auch auf eine vorgebrannte Form das mit Lavendelöl angerührte Pulver aufmalen.

Kreativ - Emaille Kreativ - Emaille

Für dieses Bild wird Kupferdraht gebogen und mit Haftmittel aufgebrannt.

Nach dem Aufbrennen des Drahtes wird in die einzelnen Formen Farb-Pulver eingefüllt.

Kreativ - Emaille

Nach dem Füllen wird die Form mit untergelegter Alufolie auf dem Ofen gebrannt.

Kreativ - Emaille

Wählen Sie für die Schablonentechnik ein Motiv aus und übertragen Sie die Form auf Transparentpapier oder Pappe. Dann die Form ausschneiden und auf die vorgebrannte Fläche legen. Mit Tesafilm befestigen.

Kreativ - Emaille

Auf die aus dem Transparentpapier ausgeschnittene Form wird Farbpulver gestreut. Das weitere ist ganz einfach: Wenn Sie die Schablone entfernen, haben Sie das Motiv auf dem Untergrund.

Zu den Fotos 7-9

Material

wie oben, zusätzlich Kupferdraht, Zange, Haftmittel.

Hier wird ein Bild hergestellt. Aus biegsamem Kupferdraht gebogene Formen werden nebeneinander auf ein Kupferblech gelegt. Mit Haftmittel benetzen und bei 150 Grad so lange brennen, bis die Fläche trocken ist. In die Formen nacheinander das Pulver füllen und die Fläche brennen. Da das Pulver in sich schmilzt, kann noch einmal Pulver in die Form gefüllt werden.

Zu den Fotos 10-13

Material

wie oben, zusätzlich Transparentpapier.

Man sucht sich ein Motiv, legt transparentes Papier darauf und zeichnet das Motiv durch. Um es zu befestigen, wird an den Seiten Tesafilm aufgeklebt. Dann mit einer Schere oder einem Messer die Form ausschneiden. Die Schablone mit der ausgesparten Form wird nun auf eine mit Pulver vorgebrannte Fläche gelegt und dicht mit Pulver bestreut. Dann die Schablone vorsichtig abheben und anschließend die Platte brennen.

Zur obere Abbildung und zu Foto 14

Die obere Abbildung zeigt den fertigen Schmuck. Auf eine mit hellem Farbschmelzpulver bestreute und gebrannte Fläche wird nach Erkalten ein Motiv mit dunklem Filzstift aufgezeichnet. Die Fläche wird noch einmal mit hellem Pulver bestreut und gebrannt. Das Motiv wird sichtbar.

Zu Foto 15

Material

wie oben, dazu Kupfer- oder Messingdraht, Lötkolben, Lötzinn.

Die Schnallenform für den Gürtel wird aufgezeichnet, mit einer Laubsäge ausgesägt. Kupfer- oder Messingdraht wird nach der Grundform der Schnalle geformt und mit Lötzinn und Lötkolben angelötet. Mit einem spitzen Messer entfernt man das überflüssige Lötzinn. Die einzelnen aus Draht geformten Formen werden mit Pulver gefüllt und gebrannt. Nach dem Erkalten wird noch einmal Pulver nachgefüllt und gebrannt. Durch anschließendes Schleifen der Schnalle werden die Stege freigelegt.

Kreativ - Emaille Kreativ - Emaille

Hier die Armbandglieder mit dem aufgestreuten, noch ungebrannten Rehmotiv.

So sieht das aus einzelnen Gliedern zusammengesetzte Armband nach dem zweiten Brennen aus.

Kreativ - Emaille Kreativ - Emaille

Auf die gebrannten Flächen ein Motiv aufmalen. Dann mit Farbpulver brennen.

Ein Gürtel aus Metallgliedern. Die Schnallenstege und Gliederstege sind angelötet.

Wichtige Hinweise

Lavendelöl und Haftmittel bekommen Sie in jedem Bastelgeschäft, das Emaillefarben führt.

1. Entwickelt sich zuviel Hitze im Ofen, so kommt das geschmolzene Pulver zum Kochen. Es entwickelt dabei Blasen und blättert später ab.

2. Die gebrannte Oberfläche ist gegen Stoß und Schlag empfindlich und kann mit einem spitzen Gegenstand zerstört und ganz entfernt werden.

3. Wenn mehrere mit Malmittel angerührte Pulver nebeneinander liegen, können die Farben ineinanderfließen. Deshalb jede Farbe einzeln brennen.

4. Jede gebrannte Form möglichst langsam abkühlen lassen, da die Oberfläche leicht reißt.

5. Kupferdrahtformen, die mit Haftmittel aufgelegt und gebrannt sind, müssen flach liegen, da sie sonst sehr leicht wieder abfallen.


     


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