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Frettchen

(Fortsetzung)

 

Einrichtung und Zubehör

Ein Frettchen braucht neben dem Stall auch ein Schlafhäuschen und ein Katzenkistchen ohne Überdachung (siehe „Unterbringung"). Zusätzlich müssen Sie an zwei Futternäpfe denken, je einen für Nass- und für Trockenfutter. Das Wasser reichen Sie dem Frettchen in einer Trinkflasche, die am Gitter montiert wird.

Außerdem können Sie schon bei der Anschaffung Ihres Frettchens eine Leine mit Geschirr kaufen. Es ist ratsam, das Tier schon frühzeitig an die Leine zu gewöhnen (siehe „Freilauf").

Das müsste auf Ihrem Einkaufszettel stehen:

• ein bis zwei Frettchen

• ein passender Käfig (wenn kein Eigenbau vorgesehen ist)

• ein Schlafhaus

• ein Katzenkistchen

• ein Sack Katzenstreu

• Katzendosenfutter

• Katzentrockenfutter

• Eine Katzenleine mit Geschirr (kleinste Größe)

• Stroh oder Küchentücher zum Auspolstern des Schlafhauses

• eine kleine Transportbox (z. B. für Katzen) für Fahrten zum Tierarzt oder andere Reisen mit dem Frettchen


 

Frettchen sind Fleischfresser und einfach zu füttern. Mit Katzen- oder Hundefutter macht man nichts verkehrt.

So füttern Sie richtig

Als Raubtiere sind Frettchen Fleischfresser und daher mit eingeweichtem Brot nicht ausreichend versorgt. Im Prinzip füttert man ein Frettchen wie eine Katze, weil es annähernd die gleichen Bedürfnisse hat, nämlich einen hohen Anteil an Eiweiß und einen geringen an Kohlehydraten. Nach diesem Rezept ist das Katzendosenfutter sämtlicher Anbieter zusammengestellt, sodass ein Frettchen auf diese Weise mit allen lebenswichtigen Nährstoffen versorgt ist. Mit einer kleinen 195-Gramm-Dose kommt ein männliches Frettchen einen ganzen Tag aus.

Weibchen benötigen weniger, manchmal nur eine halbe Dose, ergänzt durch ein paar sonstige Leckereien. Man füttert den Doseninhalt je zur Hälfte morgens und abends und kann zwischendurch Trockenfutterbröckchen oder Hundekuchen geben. Überschüssiges Futter schleppt das Frettchen in sein Schlafhaus. Kontrollieren Sie täglich, dass dort nichts verdirbt.

 Selbst gekochtes Fleisch wird das Frettchen mit Heißhunger verschlingen, natürlich würde es am liebsten alles roh verspeisen. Dies dürfen Sie nur bei einwandfreiem Rindfleisch zulassen, auf keinen Fall jedoch bei Schweinefleisch. Denn darin können die für Tiere tödlichen Aujeszky-Viren enthalten sein, die auch durch Erhitzen nicht immer vollständig abgetötet werden. Am besten verzichtet man im Tierfutter ganz auf Schweinefleisch, Wurst, Schinken sowie andere Fertigprodukte, in denen Schwein enthalten ist und die wegen des hohen Salzgehaltes ohnehin schädlich sind. Geflügel sollte man wegen der Salmonellen-Gefahr grundsätzlich kochen, nur Rindfleisch ist relativ unbedenklich. Achten Sie beim Kauf darauf, dass es in der Kühlung keinen direkten Kontakt mit Schweinefleisch hatte, denn sonst können die Viren auch auf das Rindfleisch übergegangen sein. Im Zweifelsfall kochen Sie Fleisch immer ab.

Frettchen lieben wie Katzen gelegentlich vegetarische Kost und knabbern Gras, Gemüse und Getreide an. Milch und Milchprodukte wie Quark, Joghurt und Käse mögen sie ebenfalls recht gern, allerdings vertragen sie diese manchmal schlecht und bekommen Durchfall. Ein bisschen davon als Beikost wird nicht schaden, ein Zuviel jedoch zu Mangelerscheinungen oder Vergiftungen führen. Besonders stark gewürzte Speisen sollten Sie ihm nicht geben.


Katzentrocken futter knabbert jedes Frettchen gern.

Leckereien sind immer willkommen. Auch Obst wird von einem Frettchen gerne probiert.


 

Freilauf, Spiel und Spaß mit dem Frettchen

Ein junges Frettchen wird schnell zahm werden, wenn man sich in den ersten Wochen im neuen Zuhause intensiv mit dem neuen Wohnungsgenossen beschäftigt. Nach seiner Ankunft lässt man es sich einige Stunden oder über Nacht in der neuen Situation zurechtfinden, dann kann man es schon herausheben (am Nacken oder unter den Vorderbeinen, abgestützt durch die zweite Hand an den Hinterbeinen). Man kann es auf den Schoß setzen, ein wenig mit Katzentrockenfutter locken und erste Ausflüge im Zimmer unternehmen lassen. Vermeiden Sie alles, was das Tier erschrecken könnte. Sichern Sie Türen und Fenster, und bitten Sie andere Familienmitglieder, jetzt nicht in den Raum hereinzuplatzen. Stellen Sie laute Musik oder das Fernsehgerät ab, und verzichten Sie darauf, zu rauchen. Nun wird das Frettchen auf Erkundungstour gehen und jede Lücke, jedes Sofa, ein Bücherbord oder den Papierkorb vorsichtig auskundschaften. Später, wenn es seine Scheu ganz verloren hat, wird es überall herumklettern und sich seine Lieblingsplätze aussuchen.

 

Frettchen werden während des Freilaufs angeleint. Für Spiel, Spaß und Freilauf sind sie dankbar.

Da Frettchen gern klettern und Höhlen erkunden, lieben sie Katzenkratzbäume mit eingebauten Schlafhöhlen und Aussichtsplattformen. Wer genug Platz in der Wohnung hat, kann seinem Frettchen einen solchen Baum aufstellen und aus abgesägten Obstbaumästen auch selbst bauen.

In der Wohnung lauern einige Gefahren für ein frei laufendes Frettchen. Es knabbert zwar nicht an Stromkabeln, da es ja kein Nagetier ist, aber es klettert und hangelt sich überall hinauf und erreicht auch die oberen „Etagen" eines Zimmers. So kann es Tischdecken herunterreißen, sich an Kerzen, Herdplatten oder abgelegten Zigaretten verbrennen, in Kippfenstern stecken bleiben oder sich in Wolle verheddern. Es kann sich in Waschmaschinen oder Trockengeräten verstecken und beim Einschalten des Apparates übersehen werden oder Kontakt mit gefährlichen Chemikalien bekommen.

Die schönste Zeit des Tages ist der tägliche Spaziergang im Freien.

Frettchen werden sehr schnell zahm. Schon nach einigen Stunden kann man sie das erste Mal hochheben.

Freilauf ohne Leine kann Frettchen dazu verleiten, sich auf Nimmerwiedersehen in die Büsche zu schlagen. Von jedem Kaninchenbau werden sie magisch angezogen.

Der Höhepunkt des Frettchen-Tages ist der Freilauf im Garten oder an einer geschützten anderen Stelle in der Natur. Es gibt Frettchen, die so sehr an ihren Haltern hängen, dass sie keinen Schritt von ihnen weichen. In der Regel nimmt man ein Frettchen jedoch an die Leine, um zu verhindern, dass es sich unerlaubterweise in die Büsche schlägt. Da Frettchen keine Wildtiere sind, überleben sie auf sich allein gestellt in der freien Natur nicht unbedingt.


 

Das Frettchen und andere Heimtiere

Iltisse ernähren sich in der Natur von kleinen Säugetieren, so etwa von Mäusen und jungen Kaninchen. Solche Tiere würde auch ein Frettchen sofort als Beute erkennen, jagen und - im schlimmsten Fall - erlegen. Ein gemeinsamer Freilauf von Frettchen mit Kaninchen, Meerschweinchen, Hamstern, Ratten, Mäusen und anderen Kleinnagern aller Art wäre daher verhängnisvoll. Einfacher ist es, Frettchen mit Katzen und Hunden zusammen zu halten. Alle drei respektieren sich gegenseitig, wenn sie sich als Jungtiere kennen lernen konnten. Manchmal entwickelt sich auch eine Freundschaft zwischen Frettchen und Hund oder Katze.


 

Wenn das Frettchen krank wird

Wie Hunde und Katzen kann man das Frettchen vom Tierarzt gegen die wichtigsten Infektionskrankheiten (Staupe, Tollwut, Parvo-virose, Leptospirose, Botulismus) impfen lassen. Eine Wiederholung ist jedes Jahr nötig. Beim Tierarzt kann man das Frettchen auch auf Würmer untersuchen lassen, da die Tiere durch die Fleisch-Ernährung leicht von Spulwürmern befallen werden. Eine Entwur-mung kann alle drei Monate erforderlich werden.

Lässt man ein Frettchen draußen spazieren gehen, kann es sich Flöhe, Milben und Zecken einfangen, die jedoch mit entsprechenden Maßnahmen zu beseitigen sind (siehe „Meerschweinchen"). Bei manchen Krankheiten müssen Sie sofort zum Tierarzt, weil die Behandlung keinen Aufschub duldet. Zeigt ein Frettchen Symptome wie Zuckungen, Erbrechen, taumelnden Gang, völlige Apathie, Appetitlosigkeit, starken Durchfall oder Hecheln, könnte es sich neben einer Infektionskrankheit auch vergiftet haben. Dazu muss es nur eine giftige Topfpflanze angefressen, aus dem Wasser von Schnittblumen getrunken oder an einer Flasche Putzmittel geleckt haben.

Im Gegensatz zu den zahmen Frettchen können deren wilde Verwandte, die Iltisse, in der freien Natur überleben.


 

Wenn Frettchennachwuchs erwünscht ist

Die Fähe, also das Weibchen, wird nach der Winterpause im Vorfrühling paarungsbereit und befruchtungsfähig. Die Ranz dauert (mit Pausen) bis in den August hinein an, sofern die Fähe nicht gedeckt wird. War die Befruchtung erfolgreich, kommen nach 42 Tagen zwei bis acht taube, blinde und nackte Jungen zur Welt. Den Rüden trennt man am besten schon während der Tragzeit vom Weibchen, das jetzt viel Ruhe und eine sehr nährstoffreiche Kost braucht. Für die Geburt der Welpen zieht sich die Fähe in ihre Schlafkiste zurück.

Die noch hilfslosen Welpen werden von der Mutter rund drei Wochen lang ausschließlich gesäugt. Dann beginnen sie auch andere Nahrung zu sich zu nehmen. Sie werden zunehmend mobil und turnen aus der Schlafkiste heraus und durch den Käfig. Sie spielen miteinander und werden von der Mutter erzogen. Frühestens wenn die Jungtiere acht Wochen alt sind, sollte man sie an ein neues Zuhause weitergeben.


In einem Wurf sind zwei bis acht zunächst taube, blinde und nackte Junge.



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