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Was ist zu tun, wenn man heimkommt?


Was zu tun ist, wenn man heimkommt, hängt vor allem davon ab, wie das Pferd »wohnt«. Eines gilt für alle Arten der Unterbringung: Man sitzt vor dem Stall oder auch außerhalb der Weide ab und zieht sofort die Bügel hoch.

Angenommen, Sie ritten ein Pferd aus einem großen, wohleingerichteten Stall, dann binden Sie es außen an - Anbindehaken samt Halfter sind vorhanden - und spritzen ihm mit dem ebenfalls bereithängenden Schlauch die Beine ab. Der Wasserstrahl kann ziemlich stark sein; das dient nicht nur der Reinigung, es kühlt die Sehnen und massiert gleichzeitig. Wenn Sie vor dem Heimkommen ein Gewässer durchqueren können, ist es natürlich noch eleganter; da können Sie auch, wenn Sie noch ein bis zwei Kilometer vor sich haben, satt saufen lassen. Dann führen Sie das Pferd in seinen Ständer oder seine Box - vergewissern Sie sich, dass es wirklich sein Platz ist -, öffnen Kehl- und Nasenriemen und nehmen die Trense ab, ehe das hungrige Maul im Quetschhafer steckt. Meistens geht das Pferd nämlich sofort zu seiner Futterkrippe. Hängen Sie sich die Trense und den Zügel über den Arm, dann haben Sie die Hände frei, um das Pferd gleich anzubinden. Das Halfter hängt an der Kette oder dem Strick, der hat also schon die richtige Länge: nicht zu lang, damit das Pferd nicht hineintreten kann, aber lang genug, damit es genügend Bewegungsfreiheit hat, um sich hinzulegen. Am besten ist es, der Strick ist gar nicht festgebunden, sondern läuft lose durch einen Ring am Trog. Am oberen Ende des Strickes ist das Halfter, am unteren hängt ein Gewicht — eine Holzkugel oder ein Eisengewicht.

Sie nehmen das Halfter so in die Hand, dass der Strick unten ist, er ist am Nasenriemen angebracht, dann schieben Sie den aufgehaltenen Nasenriemen ums Maul und ziehen das Halfter hoch, es gehört hinter die Ohren. Sehen Sie nach, ob es richtig zu ist, es gibt verschiedene Konstruktionen.

Nun satteln Sie ab. Die Bügel sind schon oben, Sie öffnen den Sattelgurt—wenn vorhanden, Martingal* herausziehen - und lassen ihn auf den Boden gleiten. Jetzt können Sie den Sattel vom Pferd herunterheben oder auch ein wenig ziehen. Mit dem Sattel können Sie nun den Ständer bzw. die Box verlassen. In der Box müssen Sie das Pferd zwar nicht anbinden, aber nachher die Tür gut verschließen, sonst begegnet Ihnen das Pferd auf der Stallgasse.

Jeder Sattel hat seinen Bock, in der Stallgasse neben dem Platz des Pferdes oder - besser noch - in der Sattelkammer. Sie müssen den aufgeräumten Sattel von hinten sehen, meist steht da der Name des Pferdes.

Die Trense hängen Sie erst auf, wenn die Metallteile sauber gewaschen sind - das Leder sollte trocken bleiben - Stirnriemen nach vorne an den Haken unter dem Sattelbock.

Bild 10. Halfter überstreifen


Nun nehmen Sie den Hufkratzer und sehen alle Hufe und Eisen nach. Das ist nur bei manchen Pferden eine Mutprobe, die meisten heben -wenn man es richtig macht - ganz brav auf. Sie stellen sich mit Ihrer Rückseite zum Pferdekopf neben das Pferd und streichen mit der Hand hinten am Pferdebein hinunter und sagen »Heb auf« oder »Fuß« oder was stallüblich ist. Halten Sie den aufgehobenen Huf gut fest; Sie stützen ihn mit dem Oberschenkel ab und kratzen alle eingetretene Erde und den Sand heraus, auch aus dem »Strahl« (siehe hier), und prüfen, ob das Eisen noch fest sitzt, zählen Sie die Hufnägel im Eisen (einer weniger als Löcher), vor allem darf sich kein Stein unter das Eisen geklemmt haben. Wenn Sie den sauberen Huf wieder ablassen, aufpassen! Nicht dass er da landet, wo Ihr empfindlicher Fuß gerade steht!

Fehlende Nägel melden.

Jetzt bürsten Sie noch die Sattellage aus, oder, besser noch, Sie waschen sie mit Schwamm und kaltem Wasser und bürsten - wenn keine Abspritzmöglichkeit besteht - die Beine mit der Reißbürste ab. Sehen Sie nach, ob noch genügend Futter da ist, sonst füttern Sie nach. Saufen soll das erhitzte Pferd erst nach zwanzig Minuten, aber die sind gerade um, wenn Sie mit allem fertig sind.

Beim Abschiedsstreicheln nehmen Sie noch das Zweiglein aus der Mähne oder das Blatt vom Schweif, das da noch vom Ausritt hängt, dann können Sie das Pferd wohlversorgt verlassen.

Wenn das Pferd auf die Weide kommt, ist das Füttern von selbst erledigt. Wenn es sich gut fangen lässt, darf es jetzt in seiner ganzen Schönheit, sogar ohne Halfter, auf seine Weide und sich frei bewegen.

* Beim Martingal kann man das Zaumzeug erst abnehmen, wenn der Sattelgurt offen ist!


      

 




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