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Mäuse

(Fortsetzung)

 

Kauf und Eingewöhnung

Weiße Mäuse oder Farbmäuse werden in größeren Zoogeschäften angeboten. Man kann sie aber auch direkt von Züchtern beziehen, die in Tierfachzeitschriften inserieren. Für den Transport werden die Mäuse in eine Pappschachtel gesetzt, an der sie beim Heimweg herumnagen und aus der sie -wenn man nicht aufpasst - ausbrechen können. Besser ist es, die Tiere in ein stabileres Behältnis, zum Beispiel den Käfig, zu setzen, wenn eine längere Fahrt nötig ist. Mäuseexperten bieten dem Neuankömmling erst einmal kein Schlafhäuschen an, um ihn leichter handzahm machen zu können. Kann die Maus sich sofort in ein Häuschen verkriechen, kommt man nicht mehr so leicht an die Maus heran. Erst wenn sie zahm ist, bietet man das Schlafhaus an.

In der Regel kauft man eine noch junge Maus von rund vier Wochen. In diesem Alter sind die Nager besonders lebhaft und leicht an den Menschen zu gewöhnen, auch dann, wenn sie zu zweit sind. Die Maus wird sich also aus dem angeboten Nestmaterial eine Kuschelecke einrichten. Wenn sie sich dann ein wenig etabliert hat, beginnt man schon bald damit, sich mit der Maus zu beschäftigen. Vor der Fütterung, wenn die Maus Hunger hat, hält man mit der flachen Hand eine Leckerei in den Käfig und lockt das Mäuschen damit heran. Dies wiederholt man möglichst oft. Bald wird die Maus auf den Handteller klettern und dort zum Fressen beginnen. Jetzt können Sie die Maus (oder die Mäuse) vorsichtig am Rücken streicheln, bis sie so zahm ist, dass sie auf der Hand sitzen bleibt, wenn Sie diese nach oben heben. Decken Sie die Maus ein wenig mit der Hand ab und setzen Sie sie auf Ihre Schulter, auf den Schoß oder in Ihre Jackentasche. Von hier aus wird sie den Kletterbaum „Mensch" erkunden. Hinunterspringen wird sie nicht. Aus Höhen von über 50 Zentimetern lässt sich eine Maus nicht mehr fallen. Man kann sie daher auch auf einer Tischplatte laufen lassen, sofern sie von dort nicht die Tischbeine hinunterklettern kann. Dies ist ihr verwehrt, wenn die Tischbeine nicht direkt am äußersten Plattenrand montiert, sondern etwas nach innen versetzt sind.

Spiel und Spaß mit einer Maus

Das Reizvolle an einer Maus sind ihre Neugier und ihre lustigen Kletterpartien. Mit schier unerschöpflichem Forscherdrang wird die Maus an und auf Ihnen herumturnen, in die Taschen schlüpfen, durch Ärmel und Hosenbeine wandern, und man muss gut aufpassen, dass man das Tier dabei nicht zerquetscht. Mäuse werden von Löchern aller Art magisch angezogen. Daher sitzen sie nicht nur gern in Jackentaschen, sondern auch in der hohlen Hand. Manche rennen unermüdlich von einer Hand zur anderen, die man immer wieder im Wechsel voreinander setzt, um das Weiterlaufen zu ermöglichen.

Gesunde Mäuse sind immer neugierig. Hier zwei Siam-Farbmäuse, die ein Spielzeug erforschen.

Junge Mäuse gewöhnen sich schnell an die Hand, wie diese Holländer-Maus. Bald schon wird sie munter auf ihrem Halter herumturnen und die Taschen erkunden.

In den Kapiteln „Hamster" und „Rennmäuse" sind Spielideen aufgeführt, die genauso für Mäuse geeignet sind, da sie ebenso gut klettern und graben können, wie die anderen Nagetiere. Der Freilauf auf dem Boden bzw. im Zimmer ist bei weißen Mäusen oder Farbmäusen besonders gut zu kontrollieren. Dazu müssen Sie alle Ritzen und Schlupflöcher absolut dicht machen. Denn eine entschwundene Maus wieder einzufangen, kann Tage dauern!

Von oben nach unten:

Die braunlohfarbene Maus ist etwas heller als die Schwarzloh.

Eine schwarze Farbmaus. Sie hat auch einen dunkel gefärbten Bauch.

Die Schecken, hier eine in Schwarz-Weiß, sind bei den Mäusefans sehr beliebt.


Die Rassen und Farben

Weiße Mäuse waren die Ersten, die man aus der normalen Hausmaus herausgezüchtet hat. Es sind Albinos, die - wie bei vielen Tierarten - von Natur aus weniger scheu als die gefärbten sind. Durch die jahrelange Zucht sind inzwischen aber auch die Farbmäuse ebenso zahm geworden. Mäusefreunde haben eine Vielzahl von Farbschlägen und Fellmustern gezüchtet. Die weiße Maus ist genau genommen nur eine Albino-Hausmaus. Ferner gibt es schwarze, gelbe, blaugraue, silbergraue, wildfarbene, hellbraune, dunkelbraune und viele mehr. Die Zucht hat zudem inzwischen auch folgende verschiedene Fellmuster und Fellstrukturen hervorgebracht:

•  Schecken in vielen Farben

•  die Angoramaus mit plüschigem Fell

• die Angora-Lockenmaus mit plüschigem Lockenhaar

• die Holländer-Maus mit dunklem Hinterteil und ebensolcher Gesichtsmaske

•  Chinchilla-Mäuse mit dunkleren Haarspitzen

•  Satin-Mäuse mit glänzendem Fell

•  Siam-Mäuse mit einer Siam-Zeichnung

Eine braunlohfarbene Maus mit deutlich erkennbarem hellerem Bauch.

Schwarzloh nennt man diese dunkle Variante. Der Bauch ist rötlich.

Eine fast weiße Maus, die aber nicht wie die klassische „Weiße Maus" albinotisch ist, sondern genau genommen nur die Farbtönung „Hellcreme" wiedergibt. Dass sie kein Albino ist, erkennt man am besten an den schwarzen Augen. Weiße Mäuse haben rote Augen.

Eine wildfarbene Satin-Angoramaus mit besonders langem Haar.

Noch selten findet man im Zoogeschäft Angoramäuse mit plüschigem Fell. Hier eine solche Variante gescheckt in der Farbe „Zimt".

Eine Albino-Satin Maus mit seidig glänzendem Fell.

Noch seltener als die Angoramaus ist eine Angora-Lockenmaus, wie dieser Satin-Albino.

Etwas ganz Ausgefallenes ist diese Angora-Locken-maus in Satin-Silberzimt.

Wie in Puder getaucht sieht das Naschen der Siam-Maus aus.

Die Chinchilla-Haarfärbung gibt es auch bei Farbmäusen.

Eine Schecke


Streifengrasmaus
Sinai-Stachelmäuse
Afrikanische Zwergmaus

Qualzucht-Mäuse

Die Tanzmaus

Gelegentlich gelangen auch andere Mäusearten in den Handel. Die berühmten Tanzmäuse sind allerdings nichts anderes als Qualzuchten, die das Tierschutzgesetz im Grunde verbietet. Hin und wieder tauchen erbgeschädigte Mäuse in bislang gesunden Stämmen auf. Die Tiere haben einen Gehirndefekt und Innenohrschäden, sie sind schwächlich und meistens unfruchtbar. Das „Tanzen" ist ein hirnloses Imkreislaufen. Wer den Hintergrund dieser Verhaltensstörung kennt, wird an einer Tanzmaus keinen Gefallen mehr finden.

Die Nacktmaus

Für Forschungsversuche hat man in Laboratorien Mäuse ohne Fell gezüchtet. Solche Absonderlichkeiten kommen ab und zu als Nacktmäuse auch in den Handel. Diese Tiere sind erbkrank und nicht sehr widerstandsfähig.

Andere Mäusearten

Züchter und Zoofachgeschäfte bieten auch exotische Mäuse an. Für einige Arten benötigen Sie CITES-Papiere. Bei allen anderen Mäusearten mit Ausnahme von Wüstenrennmäusen und Farbmäusen (inkl. weiße Mäuse) sollten Sie grundsätzlich nach der CITES-Bescheinigung fragen. Gezüchtet werden hierzulande die Kleine Wüstenspringmaus, die Afrikanische Zwergmaus, die Nubische Sandmaus, die Palästina-Stachelmaus, die Sinai-Stachelmaus, die Streifengrasmaus und andere.


Die Maus und ändere Heimtiere

Eine frei laufende Maus im Zimmer ist für eine Katze ein gefundenes Fressen. So begeistert die Katze wäre, so wenig kann sich naturgemäß eine Maus für die Gesellschaft ihres Erzfeindes erwärmen. Auch eine stundenlang vor dem Käfig sitzende Katze hinterlässt bei Mäusen ein gewisses Unbehagen, zumal sie nie sicher sein können, dass die Katze nicht den Käfig überwindet. Mit ihren Krallen kann sie sich ganz leicht in die Gitterstäbe einhaken und den Käfig von einem Bord oder Tisch herunterziehen. Bei einem solchen Sturz löst sich leicht die Verankerung von Käfig und Bodenwanne, die Mäuse kommen frei und werden gnadenlos gejagt.

Auch Hunde und Frettchen machen einer Maus den Garaus, wenn sie die Gelegenheit dazu haben. Papageien oder Sittiche sollten besser ebenfalls keinen Kontakt zu Mäusen haben dürfen. Sie verwechseln diese leicht mit Spielzeug und piesacken sie mit ihren scharfen und starken Schnäbeln. Dabei kommt eine Maus schnell zu Tode.

Nubische Sandmaus

Kleine Wüstenspringmaus aus Zentralasien

Vielzitzenmaus

Ein Kaninchen, Meerschweinchen, Chinchilla oder Degu bleibt von einer Maus ziemlich unbeeindruckt. Sie lieben es dennoch nicht, einen Käfig zusammen zu teilen. Lässt man diese Tiere gemeinsam im Zimmer frei laufen, wird kaum etwas passieren.


Wenn Mäusenachwuchs erwünscht ist

Um Mäusenachwuchs zu bekommen, müssen Sie nur Männchen und Weibchen zusammensetzen. Den Rest regelt die Natur im Übermaß, sodass es für den Mäusehalter eher die Frage ist, wie man keinen Mäusenachwuchs erhält (siehe auch „Eine, zwei oder viele Mäuse?"). Züchter von Farbmäusen haben in der Regel einen bestimmten Käuferstamm ihrer Tiere. Wenn Sie nur aus Freude an der Beobachtung Mäusejunge haben wollen, stellt sich die Frage, wohin mit den Jungtieren. Eine sehr fruchtbare Mäusedame kann 20 Junge auf einmal bekommen. Damit ist selbst ein großer Bekanntenkreis voll ausgelastet. Und wenn Sie den Mäusevater nicht sofort vom Weibchen trennen, trägt es schon die nächste Generation im Bauch, während es noch die gerade geborenen Jungtiere säugt. Wenn Sie Nachwuchs wünschen und vielleicht sogar behalten wollen, brauchen Sie zwei größere Mäusekäfige, einen für die weiblichen, einen für die männlichen Tiere, die Sie sehr sorgfältig zuordnen müssen. Ist ein einziges Männchen zwischen den Weibchen, wird Sie eine Flut von Jungtieren überrollen. Zoogeschäfte übernehmen manchmal Würfe von Mäusen für einen Kundenstamm, der die Mäuse auch als Futter für diverse andere Tiere (z. B. Schlangen oder Greifvögel) benötigt. Die Tragzeit des Weibchens beträgt drei bis vier Wochen. In dieser Zeit trennt man bereits das Männchen vom Weibchen, damit dieses sich in Ruhe sein Nest bauen kann und nicht gleich nach der Geburt der Jungtiere die nächste Generation gezeugt wird. Drei Wochen lang werden die jungen gesäugt. Sie sollten dann bereits von der Mutter und nach Geschlechtern getrennt werden.

Stachelmäuse kommen anders als die meisten Mäuse schon gut entwickelt zur Welt.

Wer den gleichen Stallgeruch hat, wird von Mäusen immer freundlich behandelt.


Wenn die Maus krank wird

Wird der Käfig nicht peinlich sauber gehalten, beginnt er nicht nur schnell unangenehm zu riechen, sondern macht die Maus auch krank. Sie bekommt Infektionskrankheiten, Pilze, Durchfall oder Ungeziefer. Auch für Erkältungen sind Mäuse anfällig. Da ihr kleiner Organismus nicht sehr widerstandsfähig ist, empfiehlt es sich, die Maus möglichst schnell zum Tierarzt zu bringen, der in vielen Fällen rettend eingreifen kann, sofern der Halter nicht zu lange gewartet hat. Sollte die Maus daher in irgendeiner Form unpässlich sein, verlieren Sie besser keine Zeit. Durchfall erkennen Sie am verklebten After, innere Erkrankungen an einem gekrümmten Rücken, wackeligem Gang, Apathie oder Appetitlosigkeit. Auf Erkältung deuten eine feuchte Nase und tränende Augen hin. Ungeziefer, Pilze oder Hautkrankheiten fallen manchmal nur durch struppiges und glanzloses Fell oder kahle Stellen auf.


       Streifenhörnchen

 




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