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Planung und Ausführung

Eine wesentliche Grundvoraussetzung für das gute Gelingen eines Pflanzenarrangements ist die gezielte Planung.

Am Anfang steht die Entscheidung, ob Sie ein repräsentatives Gesteck, eine dekorative Vasenfüllung, einen schönen Strauß oder einen bunten Kranz fertigen wollen. Dabei ist auch der geplante Standort zu berücksichtigen. Auch wenn der Blumenschmuck noch so
schön ist - ein falscher Standort nimmt ihm viel an Wirkung. Ebensoviel Wert sollte auf die Größe, zum Beispiel eines Gesteckes, gelegt werden. Sie sollte in jedem Fall auf den späteren Standort abgestimmt werden. Legen Sie auch großes Gewicht auf die Farbabstimmung. Für die richtige Farbauswahl ist sowohl die jeweilige Wohnungseinrichtung als auch der individuelle Anlass ausschlaggebend.

Arbeitsmaterialien

In der Regel dürfte die Auswahl der Gefäße keine großen Schwierigkeiten bereiten. Neben den speziell zum Arrangieren von Blumen angebotenen Gefäßen finden Sie auch in Ihrem Haushalt geeignete Behälter wie zum Beispiel Flaschen, Gläser, Schalen oder ungewöhnliche Formen wie ausrangierte Terrinen, Backformen, Steinkrüge und Töpfe.

Nach dem Gefäß richten sich auch die Steckhilfsmittel. Für kleinere, flache Gefäße eignet sich sehr gut ein Blumensteckschwamm. Diese Kunststoff masse wird in Ziegelform in Blumenfachgeschäften angeboten. Sie lässt sich einfach mit dem Messer zurechtschneiden. Der Block wird nur auf die Wasseroberfläche gelegt und nicht untergetaucht. So kann die Luft besser entweichen, und das Wasser wird schneller aufgenommen. Dieser Steckschwamm hat jedoch einen Nachteil: Die Löcher, die durch die Blumenstiele entstehen, schließen sich nicht wieder.

Eine Steckhilfe für größere Gefäße ist der Maschendraht. Sie erhalten ihn in Eisenwarengeschäften und Gartencentern. Er ist weich und lässt sich ohne Mühe in jede Form biegen

Bei hohen Vasen und wenigen Blütenstielen ist ein Maschendrahtknäuel, das den gesamten Vasen hals ausfüllt, zu empfehlen. Ein stabiler Stab, der so durch die Maschen geschoben wird, dass er am Rand aufliegt, verhindert beim Stecken, dass der Draht in die Vase rutscht.

Für wasserdichte Gefäße kann man als Steckhilfe einen »Blumenigel« verwenden. Der Blumenigel ist ein Nagelblock, der ursprünglich aus Japan kommt Er sollte nicht zu klein sein, da schwere, dicke Stiele sonst keinen sicheren Halt finden.

Als Werkzeug benötigen Sie nur wenige Hilfsmittel: Draht, Bast, eine Haushaltsschere, eine Gartenschere und eventuell eine Drahtschere zur Verarbeitung des Maschendrahtes. Auch sollte ein großes, scharfes Messer nicht fehlen.



Gestalterische Gesichtspunkte

Pflanzenformen

Gestecke wirken nur schön und harmonisch, wenn die Wertigkeit und die Geltungsform der Blüten und Pflanzen Berücksichtigung finden. Verschiedene Formen sind zu unterscheiden. Zu den sogenannten »aktiven« Formen gehören:

• Edelformen wie Lilien, Anthurien und Orchideen

• aufstrebende Formen wie Rittersporn, Löwenmaul oder Gladiolen

• Solitärformen wie Herkulesblumen oder Kaiserkrone

• ausschwingende Formen wie Tränendes Herz, Wirken und Freesien

• flächige Formen, wie sie die meisten Blätter, einige Blüten und viele Fruchtformen aufweisen

• lineare Formen wie Zweige, Gräser und Ranken

Zu den »passiven« Formen zählt man:

• lastende Formen wie Dahlien, Nelken oder Hortensien

• hängende Formen wie Columnea oder Efeu

• Gemeinschaftsformen wie bei fast allen Sommerblumen, Veilchen und Beetpflanzen.

Blumen der aktiven Form sollten nur stufig angeordnet werden und einander nicht verdecken, sonst würden die Gestecke überladen wirken. Die passiven Formen dienen dazu, dem Gesteck Fülle und Ausgewogenheit zu geben.

In einem Arrangement sind die Leerräume gestalterisch sehr wichtig, um eine geordnete und klare Struktur zu erzielen. Eine Blume, die zur Gruppe der Edelformen gehört, kommt zum Beispiel nur mit Stengel und Blatt voll zur Geltung. Alles hinzukommende Material begleitet diese Blüte nur und spielt eine untergeordnete Rolle.

Harmonie durch Proportionen

Das Größenverhältnis zwischen dem Gefäß und den darüber aufragenden Blumen sollte möglichst nicht 1:1 betragen. Ein Verhältnis von etwa 1:1,5 bis 1:2 wirkt optisch besser. Spielerisch-lineare Formen dürfen sogar das Verhältnis 1:2 überschreiten. Bei großen, kompakten Blumen sollte es jedoch nicht größer sein. Dieses Gestaltungsprinzip können Sie am leichtesten einhalten, wenn Sie die aktiven Formen zuerst stecken und anschließend die passiven hinzufügen. Eventuell sichtbare Steckhilfen können Sie zum Schluss mit Moosen, Blättern oder Steinen abdecken.

Keramikgefäße, die erst durch Struktur und Farbe zur Wirkung kommen, erfordern mehr und längere Blüten als zum Beispiel ein gleichhohes Glasgefäß.


 




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