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Ratten

 

Ratten werden in vielen Farben und Fellmustern gezüchtet. Hier ein besonders schönes einfarbig weißes Tier.


Die Ratte auf einen Blick

Herkunft: China (Asien)

Sozialleben: gesellig; Sippenhaltung, Paarhaltung

Aktiv: dämmerungsaktiv

Gewicht: ca. 200 bis 250 Gramm

Größe: 21 bis 28 Zentimeter, mit Schwanz fast doppelt so lang

Lebenserwartung: bis zu 3 Jahren

Geschlechtsreife: mit 7 bis 9 Wochen

Paarungsbereit: rund ums Jahr

Tragzeit: 21 bis 24 Tage

Zahl der Jungen: bis zu 20 nackte und blinde Jungen; Durchschnitt 5 bis 7

Geburtsgewicht: 4 bis 6 Gramm

Säugezeit: 3 bis 4 Wochen

Würfe pro Jahr: bis zu 9

Rassen: Wanderratte mit 5 Haupt-Farbvarianten


Die Fähigkeiten der Ratte

Hören ++

Sehen -

Riechen ++

Springen -

Klettern ++

Graben -

Erläuterung

++ sehr ausgeprägt

+ ausgeprägt

- wenig ausgeprägt

-- sehr schlecht ausgeprägt

Die Klügsten aller Heimnagetiere

Die Unterbringung

Das frisst eine Ratte gern

Spiel und Spaß mit einer Ratte

Die Rassen und Farben

Wenn Rattennachwuchs erwünscht ist


Die Klügsten aller Heimnagetiere

Bei Ratten scheiden sich die Geister: Selbst überzeugte Kleinnagerfreunde haben oft eine starke Abneigung gegen Ratten, obwohl diese sich wie ganz normale Heimtiere benehmen. Auf der anderen Seite gerät kaum ein Nagerfreund bei seinem Tier so ins Schwärmen wie ein Rattenhalter. Dies liegt sicherlich daran, dass Ratten sehr intelligent und verschmust sind und äußerst zahm werden. Sie lernen, auf ihren Namen zu hören, und sind ihrem Halter so zugetan, dass man sie in der Jackentasche oder auf der Schulter auch außerhalb des Hauses mit sich herumtragen kann, was diese Tiere offensichtlich sehr gern haben.

So wurde die Ratte zum beliebten Heimtier unter Jugendlichen, denen es Spaß bereitet, die ältere Generation zu schocken. Wenn in einer überfüllten U-Bahn plötzlich eine Ratte aus der Jackentasche eines Jugendlichen herausklettert, sich auf die Schulter setzt und sich von dort einen Überblick über die Fahrgäste verschafft, ist der Aufruhr vorprogrammiert. Während die Rattenbesitzer dies witzig finden, drohen andere Menschen, die sich vor Ratten ekeln, in Ohnmacht zu fallen. Rattenhaltung ist also nur für den Fan geeignet. Andere Menschen sollte man nur bei genügend Abstand mit seinem vierbeinigen Liebling konfrontieren, solange man nicht weiß, ob sie Ratten mögen.

Ratten sind intelligent, anhänglich und äußerst zärtlichkeitsbedürftig. Ihren Ruf als hinterhältig und gemein haben sie zu Unrecht. Sie haben im Gegenteil ein hoch entwickeltes Sozialleben.

Die Ratten, die man in Zoogeschäften kaufen kann, sind Nachkommen der Wanderratte (Rattus norvegius) , die vor rund 200 Jahren aus China nach Europa gelangte, von wo sie sich inzwischen über die ganze Welt verbreitet hat. Auf Schiffen wurden Ratten als „blinde Passagiere" auf alle Kontinente unfreiwillig mitgenommen, und das Sprichwort von den Ratten, die als Erste das sinkende Schiff verlassen, kommt sicherlich nicht von ungefähr.

Die heimische Hausratte (Rattus rattus) ist weitgehend ausgerottet. Was sich heute in schmutzigen Hinterhöfen und in der Kanalisation herumtreibt, sind Wanderratten. Wegen ihrer hohen Fruchtbarkeit werden sie seit Jahrzehnten als Labortiere gezüchtet. Da man sie vor allem für die Krebsforschung einsetzte, tragen inzwischen alle Ratten eine Erbanlage zur Entwicklung von Krebs. So sterben die meisten mit zwei bis drei Jahren an Tumorbildung, obwohl ihre Lebenserwartung doppelt so hoch wäre.

Die Abneigung gegen Ratten als Haustiere ist unbegründet: Die Tiere werden äußerst zahm und lernen sogar, auf ihren Namen zu hören.

Wer sich eine Ratte zulegen möchte, sollte die Einwilligung von allen Familienmitgliedern einholen, damit es nicht zu innerfamiliären Dramen kommt. Denn der Ekel vor Ratten ist irrational und für die Betroffenen kaum mit dem Verstand zu bekämpfen. Darauf sollte man Rücksicht nehmen. Die zweite wichtige Frage vor dem Kauf eines solchen Tieres ist die nach der Urlaubspflege. Wer die Ratte nicht mitnehmen kann, wird möglicherweise vergeblich nach einem Freund oder Bekannten suchen, der die Ratte pflegt. Diese braucht täglichen Auslauf und Körperkontakt, was all die Personen als Pfleger ausschließt, die das Tier zwar versorgen, aber nicht anfassen würden.

Ratten kann man einzeln, paarweise (gleichgeschlechtlich) oder in der Sippe halten. Wer nur eine Ratte zu sich nimmt, muss dieser die Artgenossen ersetzen. Am liebsten würde die Ratte stundenlang am Körper des Halters sitzen, herumklettern oder in der Jackentasche ein Nickerchen halten. Schüler, die mittags heimkommen, holen sich ihre Ratte aus dem Käfig, die sie schon freudig begrüßt. Dann darf die Ratte während der Hausaufgaben auf dem Schreibtisch herumturnen, später wird sie zu Freunden mitgenommen und erst abends in den Käfig zurückgesetzt.

Diese unternehmungslustigen Kerlchen würden ohne täglichen Freilauf trübsinnig werden. Man muss sie aber gut beaufsichtigen.

Auch Ratten möchten wühlen und scharren können. Diese Farbvariante hier nennt man „schwarz gehaubt".

Wer seiner Ratte nicht so viel Zusammensein bieten kann, nimmt zwei Tiere, die genauso zahm sind, sich aber auch miteinander beschäftigen können. Ratten sind sehr soziale und friedliche Tiere, die seelisch verkümmern, wenn sie lange einzeln im Käfig sitzen müssen. Anders als Rennmäuse oder Degus akzeptieren sie sogar ohne Murren einen Neuankömmling in ihrer Sippe. Wer Männchen und Weibchen zusammen hält, muss sich wie bei Mäusen auf eine Flut von Jungtieren einstellen. Besser ist es daher, nur Weibchen oder nur Männchen zu halten und sich beim Kauf für ein solches gleichgeschlechtliches Geschwisterpaar zu entscheiden.

Für Kinder sind Ratten erst dann gute Spielgefährten, wenn die Kinder mit etwa fünf bis sechs Jahren verstehen, dass eine Ratte vorsichtig angepackt werden muss und keinesfalls am empfindlichen Schwanz gezogen werden darf. Ratten sind besonders aktiv in den Morgen- und den Abendstunden. Sie passen sich aber sehr gut an den Lebensrhythmus ihres Halters an und kommen zu jeder Tageszeit auf Zuruf aus ihrem Häuschen. Mit anderen Kleinnagern sowie Hund und Katze kann man Ratten nicht zusammen halten. Es käme zu tödlichen Beißereien.


Die Unterbringung

Ratten kann man in großen Hamster- oder Rennmauskäfigen halten. Je mehr Versteck- und Klettermöglichkeiten Sie der Ratte bieten, umso wohler wird sie sich fühlen. Ratten lieben es, wenn der Käfig an drei Seiten eine Wand hat. Ein guter Standort ist also eine Zimmerecke oder ein tiefes Regal. Rattenfreunde bauen sogar aus Spanplatten eine Art Verkleidung für den Käfig, den man um den Käfig schiebt, also zur Reinigung leicht entfernen kann.

Da Ratten sehr klug sind, verstehen sie schnell, wie die üblichen Türverschlüsse eines Hamsterkäfigs geöffnet werden. Experten raten daher, die Tür mit einem stabilen Karabinerhaken oder noch besser mit einem Vorhängeschloss zu sichern. Als Mindestmaße für einen Rattenkäfig, der zwei Tieren Platz bietet, gelten an Breite ca. 80, an Höhe 70 und an Tiefe 50 Zentimeter. Man kann auch ein Terrarium, ein stillgelegtes Aquarium oder eine Vogelvoliere als Rattenkäfig einrichten. Wie Hamster und Renn mäuse lieben Ratten Höhlen und Röhren aller Art, mit denen man den Käfig ausstattet. Zum Schlafen bietet man den Ratten ein Meerschweinchen-Schlafhaus an, das mit Hamsterwatte zum Ruscheligen Nest ausstaffiert wird.

Ekel vor den hübschen und intelligenten Tieren ist irrational - mit guten Argumenten ist dagegen jedoch nicht anzukommen.

Auf die Bodenwanne legt man eine dicke Lage Zeitungspapier, über die 3 bis 5 Zentimeter hoch Pressspan-Einstreu aufgeschüttet wird. An einem erhöhten Platz, in den die Ratte keine Einstreu scharren kann, stellt man kipp- und fallsicher einen Futternapf. An die Gitterstäbe kommt eine Wassertrinkflasche. Die Leckereien holt sich eine Ratte in der Regel beim Freilauf direkt aus der Hand des Halters.

Ratten suchen von sich aus die Nähe zum Menschen.

Gesäubert wird der Käfig zweimal pro Woche. Dazu wird der Käfigboden mit heißem Wasser gewaschen, getrocknet und mit neuem Papier und frischer Streu ausgelegt.

Futternapf und Wasserflasche müssen täglich gereinigt, das Nistmaterial nur wöchentlich teilerneuert werden.


Das frisst eine Ratte gern

Die Anpassungsfähigkeit der Ratte an jede Form von Nahrung sichert ihr einen Überlebensvorteil und hat ihre weite Verbreitung über die Erde gefördert. Als Heimtiere werden Ratten allerdings nicht mit Essensresten ernährt, sondern mit Hamsterfutter oder ungezuckertem Früchte-Müsli. Ergänzt wird diese Kost durch hartes Brot zum Abnagen der Zähne und durch Saftfutter, wie man es auch dem Hamster anbietet. Da Ratten häufig auch beim Essen dabeisitzen dürfen, reizt das die Jugendlichen, Verschiedenes vom Tisch zu füttern. Stark gewürzte und gesalzene Speisen, Süßigkeiten, Wurst, Fleisch, Schinken und Speck schaden der Ratte. Erlaubt sind Nudeln, Kartoffeln, Reis, Brot, ein Stückchen Käse, Salat, Obst und Gemüse.

Ursprünglich waren alle gezüchteten Ratten wie diese wildfarben.


Spiel und Spaß mit einer Ratte

Ratten werden sehr leicht zahm und können schon am Tag nach dem Kauf mit Leckereien an die Hand gelockt werden. Vermeiden Sie hektische Bewegungen und laute Geräusche. Nach einigen Tagen wird die Ratte bereits auf Ihnen herumklettern und nach Leckereien in Ihren Taschen suchen. Sie lässt sich sehr gern streicheln und lernt rasch ihren Namen.

Eine Farbratte in Braun.

Für ihren Nestbau nehmen sie, was sie finden.

Kletterhäuschen mit vielen Entdeckungsmöglichkeiten lieben sie sehr. Man kann ihnen auch knifflige Aufgaben stellen, sie etwa ein Labyrinth erforschen lassen oder ihnen kleine Tricks beibringen.

Was Rattenfreunde so fasziniert, ist, dass diese Nagetiere sehr lernfähig sind und man ihnen kleine Kunststücke und Tricks beibringen kann. Sie lieben es, über Leitern und Äste zu klettern, Höhlen und Labyrinthe zu erforschen, durch Röhrensysteme zu kriechen, sich in Sandkisten zu wühlen oder Papprollen und Schachtein zu zernagen und zu erforschen. Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. In den Kapiteln zu Kaninchen, Meerschweinchen, Hamstern und Rennmäusen sind einige Spielideen für Kleinnager vorgestellt, die sich sämtlich auch für Ratten eignen. Da diese Tiere wesentlich intelligenter sind als die genannten, kann man ihnen ein Labyrinth ruhig schwerer machen als beispielsweise einem Meerschweinchen. Von allen in diesem Buch vorgestellten Nagetieren liebt nur die Ratte das Wasser, wobei es aber auch individuelle Unterschiede gibt. Um zu testen, ob die Ratte gern schwimmt, bietet man ihr eine Plastikwanne mit zunächst nur wenig Wasser an, in die sie leicht ein- und aussteigen kann. Wird sie magisch davon angezogen, füllt man so viel lauwarmes Wasser ein, dass sie schwimmen kann. Anschließend lassen sich Ratten gern in der Sonne oder unter einer warmen Lampe trocknen.

Ratten sind sehr geschickt. Sie lieben es, über Äste und Leitern zu klettern.

Da Ratten sehr neugierig sind und alles beknabbern, was sie während ihres Freilaufs antreffen, muss man sie gut beaufsichtigen und das Zimmer gefahrenfrei einrichten. Das Risiko, dass eine zahme Ratte entwischt, ist eher gering, weil sie gern freiwillig bei ihrem Halter bleibt. Man muss dennoch alle Ritzen und Türen sichern, weil Ratten sich gern in Schubladen und unter- bzw. innerhalb der Polstermöbel herumtreiben und diese benagen.

Gefährlich werden können auch Zimmerpflanzen, herumliegende Zigaretten, brennende Kerzen, Chemikalien und scharfkantige Kleinteile, zum Beispiel Messer oder offene Scheren.


Die Rassen und Farben

Im Handel sind im Wesentlichen die Zuchtformen der Wanderratte.

Ratten werden auf verschiedene Farben, Haarstrukturen und Fellzeichnungen gezüchtet. Da sie sich so schnell vermehren, können die Züchter bald schon ihre neuesten Kreationen sehen und weitere Kreuzungen vornehmen. Im Gegensatz zu der wildfarbenen Stammform der Ratten nennt man diese Züchtungen auch „Farbratten". Beispiele: eine braun gescheckte Farbratte (oben), eine gelbe Farbratte (unten links). Ihre Fellfärbung wirkt hell. Ganz weiß sind nur Albinos, die es auch bei den Ratten häufig gibt. Unten rechts: Dunkler geht es nicht - eine rein schwarze Farbratte.

 

Diese Wildtiere haben ein einfarbig graubraunes Fell, das auch viele Zuchttiere aufweisen. Alle anderen Farbvarianten nennt der Züchter Farbratten. Man kennt Albinos, die rein weiß sind und rote Augen haben. Daneben hat die Zucht auch weiße Tiere mit dunklen Augen hervorgebracht, die keine Albinos sind. Des Weiteren werden schwarze und cremefarbene sowie eine Vielzahl schwarzweiß gescheckter Tiere angeboten.


Wenn Rattennachwuchs erwünscht ist

Jungtiere sind schnell zahm.

Wie bei Mäusen regelt die Natur den Nachwuchs im Übermaß. Wer Jungtiere will, hält ein Pärchen, muss sich aber darauf einstellen, bis zu acht Würfe im Jahr großzuziehen. Abnehmer für die Jungtiere sind nicht immer leicht zu finden. Man kann ähnlich wie bei Mäusen und Degus die Tiere schließlich nach Geschlechtern trennen.

Die Babys sind nackt und blind.

Eine fünf Wochen alte Ratte (links) im Vergleich zu einer erwachsenen Farbmaus (rechts).


Nach einer Tragzeit von 21 bis 24 Tagen wirft das Weibchen zwischen vier und sieben Junge, in seltenen Fällen bis zu 20. Will man vermeiden, dass das Weibchen gleich wieder trächtig wird, muss man nun das Männchen vom Weibchen trennen. Damit er so allein nicht trübsinnig wird, müssen Sie sich nun sehr viel um den Rattenvater kümmern. Die kleinen Ratten werden rund vier Wochen lang gesäugt. Mit sechs Wochen können sie in ein anderes Zuhause gegeben und müssen auch jetzt schon nach Geschlechtern getrennt werden. Wer keinen weiteren Nachwuchs von seinen Ratten haben möchte, lässt nun die Töchter bei der Mutter und die Söhne beim Vater leben.



Degu       Nerz

 




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