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Streifenhörnchen

 

Sprungkünstler im Wohnzimmer

Die Unterbringung

Das frisst ein Streifenhörnchen gern

Eingewöhnung und Freilauf

Wenn Streifenhörnchen nachwuchs erwünscht ist



Das Streifenhörnchen auf einen Blick

Herkunft: Nordeuropa und nördliche Gebiete Asiens (Sibirien, Mongolei, Nordjapan)

Sozialleben: Einzelgänger

Aktiv: tagsüber

Gewicht: 50 bis 120 Gramm

Größe: 12 bis 15 Zentimeter, Schwanz plus 8 bis 10 Zentimeter

Lebenserwartung: 4 bis 7 Jahre

Geschlechtsreife: mit ca. 1 Jahr

Paarungsbereit: April bis Mai

Tragzeit: 4 bis 5 Wochen

Zahl der Jungen: 3 bis 6 nackte, blinde Junge

Säugezeit: ca. 7 Wochen

Würfe pro Jahr: bis zu 2

Rassen: Asiatisches Streifenhörnchen, Palmenhörnchen, Chipmunk und diverse andere seltenere Hörnchenarten, für die man teilweise eine Halteerlaubnis benötigt.


Die Fähigkeiten des Streifenhörnchens

Hören ++

Sehen ++

Riechen +

Springen ++

Klettern ++

Graben ++

Erläuterung

++ sehr ausgeprägt

+ ausgeprägt

- wenig ausgeprägt

- - sehr schlecht ausgeprägt


Das Streifenhörnchen ist ein Einzelgänger und lebt am liebsten für sich.


Sprungkünstler im Wohnzimmer

Streifenhörnchen werden zwar handzahm, aber nicht in dem Maße, dass sie sich als Streicheltiere eignen. Für Kinder, die ihr Tier knuddeln und lieb haben wollen, sind sie daher keine passenden Heimtiere. Jugendliche und Erwachsene können sich mit einem Streifenhörnchen über ein äußerst interessantes und überdies unterhaltsames Heimtier freuen. Denn Hörnchen sind putzig anzusehen, flink und wendig in ihren Bewegungen und den ganzen Tag buchstäblich springlebendig, während sie nachts in ihrem Nestchen schlafen.

Bevor man sich ein Streifenhörnchen zulegt, sollte man sich darüber klar sein, dass es viel Platz braucht und man Geduld für das Zähmen aufbringen muss. Selbst wer eine große Voliere für sein Hörnchen hat, sollte es so weit handzahm bekommen, dass er es täglich einmal im Zimmer herumspringen lassen kann. Die Bewegung tut dem Hörnchen gut und hält es gesund. Mit anderen Heimtieren schließt ein Streifenhörnchen keine Freundschaft. Der Einzelgänger lebt am liebsten für sich. Manchmal ist auch die Haltung von zweien in einer großen Voliere möglich. Kommt es zu Beißereien, muss man aber die Möglichkeit haben, beide zu trennen.

Hunde, Katzen und Frettchen muss man fernhalten, da Hörnchen ihren Jagdtrieb anregen. Kaninchen, Meerschweinchen oder Chinchillas fühlen sich durch das über ihnen herumspringende Hörnchen eher unbehaglich.

Ein Streifenhörnchen wird im Vergleich zu Kleinnagern relativ alt, nämlich bis zu zehn Jahre. In Gefangenschaft stirbt es etwa im Alter von aber vier bis sieben Jahren. Während man die heimischen Eichhörnchen nicht in Gefangenschaft halten darf, besteht diese Einschränkung nicht bei den Streifenhörnchen, die im Zoofachhandel gelegentlich angeboten werden. Es handelt sich bei diesen Tieren in der Regel um Asiatische Streifenhörnchen, auch Burunduk (Eutamias sibiricus) genannt, die häufig aus Nordjapan importiert werden.

Immer in Bewegung: Das Asiatische Streifenhörnchen, das auch Burunduk genannt wird. Seine Heimat sind nordasiatische Gebiete. Es ist daher nicht sehr kälteempfindlich, hält aber wie Eichhörnchen einen Winterschlaf.

Sie gehören zur Familie der Hörnchen (Sciuridae) , zur Unterfamilie der Erd- und Baumhörnchen (Siurinae) , zur Gattungsgruppe der Erdhörnchen (Marmotini) und zur Gattung der Streifenhörnchen (Eutamias) . Zum Verwechseln ähnlich sieht ihm das Palmenhörnchen (Funambulus palmarum) , das aber eine eigene Gattungsgruppe (Funambulini) ist und sich völlig anders ernährt als das Asiatische Streifenhörnchen (siehe „Das frisst ein Streifenhörnchen gern"). Sehr ähnlich und ebenfalls für den Käufer kaum unterscheidbar sind Amerikanische Backenhörnchen, auch Chipmunks (Tamias) genannt, die den Asiatischen Streifenhörnchen in Lebensweise und Haltungsbedingungen ähnlich sind. Die Zeichentricktiere A-Hörnchen und B-Hörnchen sind solche Chipmunks. Auch die Asiatischen Streifenhörnchen haben im Übrigen Backentaschen und sind den Chipmunks eng verwandt. Frei lebende Exemplare sammeln wie ein Hamster Vorräte in ihren Backentaschen und tragen diese in ihre Erdbauten. Wer also ein Chipmunk kauft, macht nichts falsch, wenn er es hält und füttert wie ein Streifenhörnchen. Wer ein Palmenhörnchen zu fettreich mit Nüssen füttert, macht es damit krank. Unser einheimisches Eichhörnchen (Sciurus) , das man nicht halten darf, gehört zur Gattungsgruppe der Baumhörnchen, während Streifenhörnchen und Chipmunk Erdhörnchen sind. Baumhörnchen, die nicht unter die Artenschutzbestimmungen fallen, sind Schönhörnchen, die man ebenfalls im Handel antreffen kann. Es gibt sie in vielen Farben, sie tragen aber nicht die typische Streifenzeichnung.

Das Asiatische Streifenhörnchen ist ein ausgezeichneter Kletterer und Sprungkünstler.

Beim Kauf des Hörnchens ist es ratsam, sich vom Händler die Herkunft des Tieres und den wissenschaftlichen Namen der Art schriftlich bestätigen zu lassen. Hörnchen aus Indien oder Pakistan sind mit ziemlicher Sicherheit Palmenhörnchen, solche aus Japan dagegen klassische Streifenhörnchen. Da Streifenhörnchen am liebsten als Einzeltiere leben, sind sie nicht leicht zu züchten. Die Nachfrage wird daher in der Regel mit Wildfängen gedeckt. Und diese sind als erwachsene Tiere im Alter von ca. einem Jahr nur noch schwer handzahm zu bekommen. Man wählt also am besten ein möglichst junges Tier. Kennzeichen für noch nicht ausgewachsene Hörnchen sind die relativ großen Äuglein, der noch nicht besonders buschige Schwanz und die geringe Körpergröße. Außerdem leben sie noch friedlich zu mehreren in einer Voliere beim Händler zusammen. Geschlechtsreife Tiere würden sich auf so engem Raum beißen. Und verletzte Hörnchen sollten Sie genauso wenig kaufen wie apathische oder solche, die ein stumpfes oder struppiges Fell haben, denen die Augen tränen oder die ein verklebtes Hinterteil haben. Jedes Anzeichen von Krankheit auch nur bei einem der Tiere in der Voliere sollte Sie vom Kauf abhalten. Gesunde Hörnchen springen munter durch ihre Behausung und zeigen auch eine gewisse Neugier, wenn man an den Käfig herantritt.

Dem Burunduk zum Verwechseln ähnlich ist das Palmenhörnchen, das allerdings weniger fettreich ernährt werden muss.

Das Grauhörnchen ist größer als ein Streifenhörnchen und wird nur selten privat gehalten.

Streifenhörnchen leben nicht nur in Bäumen, sondern auch in Erdwohnungen.

Beim Kauf des Hörnchens ist es ratsam, sich vom Händler die Herkunft des Tieres und den wissenschaftlichen Namen der Art schriftlich bestätigen zu lassen. Hörnchen aus Indien oder Pakistan sind mit ziemlicher Sicherheit Palmenhörnchen, solche aus Japan dagegen klassische Streifenhörnchen. Da Streifenhörnchen am liebsten als Einzeltiere leben, sind sie nicht leicht zu züchten. Die Nachfrage wird daher in der Regel mit Wildfängen gedeckt. Und diese sind als erwachsene Tiere im Alter von ca. einem Jahr nur noch schwer handzahm zu bekommen. Man wählt also am besten ein möglichst junges Tier. Kennzeichen für noch nicht ausgewachsene Hörnchen sind die relativ großen Äuglein, der noch nicht besonders buschige Schwanz und die geringe Körpergröße. Außerdem leben sie noch friedlich zu mehreren in einer Voliere beim Händler zusammen. Geschlechtsreife Tiere würden sich auf so engem Raum beißen. Und verletzte Hörnchen sollten Sie genauso wenig kaufen wie apathische oder solche, die ein stumpfes oder struppiges Fell haben, denen die Augen tränen oder die ein verklebtes Hinterteil haben. Jedes Anzeichen von Krankheit auch nur bei einem der Tiere in der Voliere sollte Sie vom Kauf abhalten. Gesunde Hörnchen springen munter durch ihre Behausung und zeigen auch eine gewisse Neugier, wenn man an den Käfig herantritt.


Die Unterbringung

Beim Kauf sollte auf gesundes Aussehen geachtet werden. Dieses hübsche Sibirische Streifenhörnchen mit seinem glänzenden, glatten Fell könnte bedenkenlos gekauft werden.

Hörnchen sind in der Natur Reviertiere, die erwachsene Artgenossen nur zur Paarung in ihrer Nähe dulden. Daher ist ein Hörnchen zufrieden in Einzelhaltung. Dennoch braucht es viel Platz. Die ideale Unterkunft für ein Hörnchen ist eine möglichst große Vogelvoliere mit Querverdrahtung, die das Klettern und Springen erleichtert. Jeder, der einmal ein Eichhörnchen in den Ästen eines Baumes hat hüpfen sehen, weiß um seinen Bewegungsdrang, seine Vorliebe für weite Sprünge und seine Lust, stundenlang aktiv zu sein. Ein Streifenhörnchen würde daher in einem Käfig verkümmern, selbst wenn es täglich eine Stunde Freilauf im Zimmer hätte. Den braucht es zusätzlich zur großen Voliere. Die Maße des Hörnchenheims sollten einen Meter Breite, einen Meter Höhe und 50 Zentimeter Tiefe nicht wesentlich unterschreiten. Hörnchen, die nicht täglich im Zimmer springen dürfen, brauchen sogar eine doppelt so große Voliere, die man mit etwas Geschick auch selbst bauen kann. Mit einem alten Kleiderschrank von wenigstens 50 Zentimeter Tiefe hat der Selbstbauer bereits die halbe Voliere fertig. Die Türen werden entfernt und durch Maschengeflecht ersetzt. Eine Klappe zum Öffnen darf nicht fehlen. Der Boden wird mit einer Blechwanne versehen; die glatten Seitenwände und die Rückwand bekommen Kletterstäbe.

Für die Inneneinrichtung besorgt man sich am besten in einer Baumschule den abgesägten stabilen Ast eines Nuss-, Obst- oder ungiftigen Laubbaumes. Dieser wird ergänzt durch Sitzbretter sowie ein Schlafhäuschen, für das man einen größeren Sittich-Nistkasten verwenden kann. Experten empfehlen zwei Schlafhäuschen, eines für den Boden und eines zum Aufhängen. Außerdem ist es praktisch, das Schlupfloch verschließen zu können, zum Beispiel durch ein Brettchen, das sich von oben über die Öffnung schieben lässt. Dies hat den Vorteil, dass man das Hörnchen für die Reinigung des Käfigs in seinem Häuschen einsperren und es darin auch transportieren kann, wenn etwa einmal eine Fahrt zum Tierarzt nötig ist. Als Nistmaterial bietet man dem Hörnchen Heu und Moos an, mit dem es sich selbst sein Häuschen ausstaffieren wird.

Der Boden der Voliere wird mit Hobelspänen, Sand oder Katzenstreu einige Zentimeter hoch ausgelegt. In die Gitterstäbe werden die Wassertrinkflasche sowie zwei Näpfe für Körner- und Saftfutter eingehängt. Solche Näpfe kann man im Fachhandel in einer großen Auswahl erwerben. Über den Sinn eines Laufrades sind sich Hörnchenhalter nicht einig. Da diese Tiere aber einen sehr starken Bewegungsdrang haben, nehmen sie gern ein solches an, und es ist besser für das Tier, sich in einem Laufrad zu bewegen als gar nicht.

Da die Tiere tagaktiv sind und relativ wenig Geruch entwickeln, kann der Käfig in einem tagsüber bewohnten Raum stehen. Es kann hübsch aussehen, wenn eine Ecke des Wohnzimmers zur Voliere umgebaut ist. Aber auch ein geräumiges Kinderzimmer oder ein breiter Flur sind als Standort geeignet. Möglich ist es auch, die Voliere auf einem Balkon unterzubringen, da Hörnchen auf kalte Temperaturen eingestellt sind. Achten Sie aber darauf, dass die Voliere gegen Zugluft geschützt steht, indem Sie sie von drei Seiten mit einer Wand umgeben. Bei einer Haltung im Freien wird das Hörnchen einen Winterschlaf halten.


Das frisst ein Streifenhörnchen gern

In der freien Natur ernährt sich das Streifenhörnchen ähnlich wie unsere einheimischen Eichhörnchen von gesammelten Nüssen, Tannen- und Kiefernzapfen, Eicheln, Bucheckern, Kastanien sowie verschiedenen Beeren und Früchten. Eine in den Nährstoffen ausgewogene Mischung kann man im Fachhandel als Streifenhörnchenfutter erhalten. Es ist auf die Bedürfnisse von Asiatischem Streifenhörnchen und Chipmunk abgestellt. Palmen- und Schönhörnchen sind dagegen in erster Linie Fruchtfresser, denen man wenig Nüsse, dafür aber mehr Saftfutter und Sämereien anbieten muss, damit sie nicht verfetten.

Die Hörnchen lieben es, sich ihr Futter zu erarbeiten, das heißt Hasel- oder Erdnüsse aufzunagen, Eicheln zu knacken oder Tannenzapfen zu zerlegen. Solche Leckereien sollte man dem Hörnchen regelmäßig anbieten. Sie eignen sich auch gut dazu, das Tier handzahm zu bekommen.

Neben dem Trockenfutter nehmen Hörnchen auch kleinere Mengen Saftfutter zu sich. Bieten Sie Ihrem Tier Karotten- oder Apfelstückchen an, Salatblätter, Löwenzahn, verschiedene Beeren- oder Obstsorten. Auch an Gemüse wie Kohlrabi oder Zucchini knabbern manche Hörnchen gern. Erlaubt sind hartes Brot, rohe Nudeln oder frische Zweige von Obst- und Nussbäumen. Nager-Knabberstangen aus dem Zoogeschäft sind ebenfalls für Hörnchen geeignet. Das Grundfutter geben Sie einmal am Tag. Die Menge (ein bis zwei Esslöffel) hängt von den zusätzlichen Leckereien ab, die Sie immer dann geben, wenn Sie sich länger Zeit für Ihr Hörnchen nehmen. Morgens kontrollieren Sie die Voliere auch auf verschimmelndes Saftfutter und füllen die Trinkflasche mit frischem Wasser.

Nutzen Sie den Freilauf des Tieres, um etwa alle zwei bis drei Tage den Käfigboden zu reinigen und neue Streu einzufüllen. Das Schlafhäuschen muss ebenfalls kontrolliert werden, damit darin keine Futterreste vergammeln. Jede Woche muss das Heu darin erneuert werden. Einen sauberen Rest des alten Heus lässt man dem Tier als „Start" für den Nestneubau.

Ein möglichst sauberer Käfig sowie eine ausgewogene Ernährung sind der beste Schutz vor Krankheiten. Wirkt das Streifenhörnchen krank, sollte man mit ihm unverzüglich zum Tierarzt gehen, denn es ist nicht sehr widerstandsfähig gegen Infektionen jeglicher Art.

Erdnüsse sind die Leibspeise des Streifenhörnchens (oben).
Der Einzelgänger toleriert Artgenossen nur zur Fortpflanzung.


Eingewöhnung und Freilauf

Je jünger das Hörnchen ist, desto leichter lässt es sich handzahm machen. Dies erfordert aber viel Geduld. Man lockt das Tier zunächst mit Futterleckereien, am besten mit einer Erdnuss (keine gesalzene), ans Gitter. Natürlich darf das Hörnchen nicht die gleiche Leckerei im Futternapf finden. Es kann Tage dauern, bis die Gier nach der Erdnuss größer ist als die Furcht vor der Hand. Wenn es sich einige Tage durch die Gitterstäbe die Leckerei holt, reicht man diese ab sofort durch die Käfigtür. Wenn das Hörnchen sich die Leckerei auch dort einige Tage lang aus der Hand geholt hat, versucht man, es auf die flache Hand zu locken. Klettert es ohne Scheu auf die Hand, ist es so weit handzahm, dass man es aus dem Käfig herauslassen kann. Es wird dann nicht in Panik vor Ihnen davonspringen, sondern auf Ihnen herumturnen und nach Nüssen suchen. Verstecken Sie ein paar Nüsse in einer Jackentasche, damit das Hörnchen sie dort finden kann.

Je mehr das Hörnchen hüpfen und springen kann, desto glücklicher, zufriedener und gesünder wird es sein. Ermöglichen Sie ihm deshalb so häufig es geht Ausflüge im Zimmer und „spicken" Sie den Raum mit kleinen Leckereien, die es finden darf und soll. Es wird kreuz und quer durch den Raum springen, vom Regal zur Lampe, von dort auf den Schrank, die Raufasertapete hinunter und hinauf. Das Zimmer muss entsprechend vorbereitet sein. Türen und Fenster schließt man zuverlässig. Nippesfiguren oder Vasen, die herunterfallen können, räumt man weg, ebenso giftige Topfpflanzen. Vorhänge, an denen sich das Hörnchen mit den Krallen verhaken kann, sollten nicht in diesem Raum sein. Auf Zigaretten und Kerzen verzichtet man in Gegenwart des Hörnchens ebenso.

Ein Streifenhörnchen frisst viel, wird aber dabei nicht dick.



Wenn Streifenhörnchen nachwuchs erwünscht ist

Die Zucht von Streifenhörnchen wird durch ihr Einzelgängerdasein erschwert. Um ein Paar zu halten, benötigt man sehr viel Platz und außerdem zwei große Volieren. Die Tiere teilen ihr Heim nämlich nicht gern, und das Weibchen duldet bei Nachwuchs das Männchen nicht in seiner Nähe. Ist das Wohnproblem gelöst, braucht man als Halter eines Hörnchenweibchens nur noch ein Männchen, um sich der reizvollen Aufgabe zu widmen, einen Wurf Junge großzuziehen. Da Weibchen ihr Revier aggressiver verteidigen als Männchen, bringt man das Weibchen für die Paarung zum Männchen. Im März und April wird das Weibchen paarungsbereit. Man trägt es (im verschlossenen Schlafkästchen) zum Männchen und lässt die beiden dort frei im Raum springen. Das Weibchen einfach zum Männchen in die Voliere zu setzen, würde sofort eine Beißerei hervorrufen. Sind die Tiere aggressiv, bricht man den Versuch ab und wiederholt ihn ein paar Tage später. Hat die Paarung geklappt, ist nach einer Tragzeit von vier bis fünf Wochen mit bis zu zehn Jungen zu rechnen, die nackt und blind zur Welt kommen. Das Weibchen braucht für den Wurf einen größeren Schlafkasten, in den man besser nicht sofort hineinsieht, um die Tiere nicht zu stören. Nach zwei oder drei Tagen guckt man dann vorsichtig nach und entfernt eventuell totgeborene Junge. Das Weibchen säugt seine Babys mehrere Wochen lang. Im Alter von sieben bis zehn Wochen werden sie von der Mutter weggebissen und sollten dann von ihr getrennt werden. Mit einem Jahr sind die Jungtiere schließlich geschlechtsreif und dulden nun auch keine Geschwister mehr in ihrer Nähe.

Mutter mit ihren Jungtieren.



Mäuse       Chinchilla

 




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